Skulpturenprojekt Stadtkirche Schorndorf 2017

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BALANCEAKT                              Entwurf: Harun Kloppe, Mainz 26. August 2016

Mein Entwurf zeigt eine Skulptur aus blockgegossenem Acrylglas – weiß, pink, orange, blau und zum Teil auch transparent, ca. 80 cm hoch mit ca. 18 cm Durchmesser.
Die Form erinnert an aufgestapelte Steine als vielfältiges Symbol – insbesondere im religiösen Kontext. Es ist zugleich auch ein figürlicher Balanceakt – vielleicht wie ein Mensch, der trotz seiner fragilen Einzelelemente fest stehen kann;  – vielleicht auch wie die Kirche, die in ihren verschiedenen Gliederungen und Diensten in allen modernen Herausforderungen bestehen muss (Globalisierung, aufeinander treffende Weltregionen, usw.).
Die Skulptur soll Anstoß zum Dialog sein, vor allem von dem zu erzählen, was uns verbindet: Der Glaube, die Hoffnung und die Liebe unter den Menschen.

Als Künstler bewegt mich das Thema so:
In der Reformationszeit wurden fast alle Skulpturen der Stadtkirche zerstört …
…aber Zerstörung ist nicht das Ende. In den Freiraum kann nämlich Neues treten. Und das reizt mich als Bildhauer. Ich kann bildhaft über Altes, Neues, Trennendes und Verbindendes auch abstrakt und weniger belastet sprechen.
Der Kontrast zwischen dem gotischen Bau und den Stilelementen des 21. Jahrhunderts …
…fordert mich zu einem Balanceakt in Farbe, Form und Material heraus. Meine Acrylglas-skulptur soll sich vor allem mit Rundungen in das Umfeld der Kirchenfenster einpassen.
Die Kirche in Schorndorf im Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft mit Hilfe der Kunst.
Für mich als Künstler ist es ein Ansporn mit meinem Kunstwerk gegen Ängste und Befremdlichkeiten zum Gespräche anzuregen. Förmlich veranschaulicht in einer nicht schon festgelegten, farblich und figürlich aber ansprechenden Gestalt. Eingepasst in die historische Bausubstanz und dennoch hervorgehoben durch ihre Farbigkeit und das Material.

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Tanz – free dance

In der Kunst ist das Thema Tanz weit verbreitet.

Loie Fuller, Serpentine Dance, 1895 – 1908

Emil Nolde, Tanz um das Goldene Kalb, 1910

Keith Haring, Hip-Hop, Breakdance, Modern Dance, 1958 – 1990

IMG_0549Mein neues Thema was mich seit längerem bewegt ist das Tanzen. Musik – Rhytmik – Bewegung – Körperlichkeit. Durch das Tanzen habe ich eine Art Befreiung erlebt eine mir unbekannte Leichtigkeit.

Auf der „Kunst direkt“ werde ich vom 2. – 4. September meine neuen Arbeiten präsentieren.kunst_web2016

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Kunst im Gespräch 2016 – GETRÖSTET IN DIR

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Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Anders als in unserer Kindheit sind wir dem Wissen um unsere Endlichkeit ausgesetzt, unserem gewiss nahenden Tod und der Ungewissheit wo wir herkommen und hingehen mögen. So wie eine Mutter tröstet, die ihrem Kind das Gefühl vollkommener Geborgenheit und Heils schaffen kann, können wir Erwachsene einander nicht mehr Trost geben. Aber Gott kann es und jede, auch nicht monotheistische Religion will in dieser Verlorenheit trösten. Das ist wahrscheinlich sogar die Hauptursache für die Religiosität von Menschen:  Trost und Verheißung angesichts von Sterblichkeit und persönlichem Tod.
Der blaue Untergrund von Tröster und Getröstetem (in Harun Kloppes Plastik) birgt für mich die Bedeutung des unendlichen Firmamentes, der ganzen Welt, – in dem es einen letzten Tröster gibt.  Zitat: Persönliche Betrachtungen von G. L.

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Marler Kunst Stern 2015 – Harun Kloppes neustes Objekt aus Thermoplaste für die internationale Ausstellung ausgewählt

Marler Kunst Stern 2015 RoKo 3 ok IMG_3609 Kopie RoKo 1 ok IMG_3607 Kopie ROKO 2 2015 KopieObjekte aus Thermoplaste
Der erhitzte Kunststoff (Thermoplaste), aus denen meine Objekte sind,
wird in der Regel als Schweißdraht auf Spulen gewickelt.
Bei meinen Objekten lasse ich den heißen Kunststoffdraht sich frei wickeln, legen,
ordnen, verkleben.
Es entstehen scheinbar willkürliche, aber von hoher Ästhetik geformte Objekte.
„absolut sinnfrei“

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Tag der Deutschen Einheit 2015 – LichtKirche mit neuen Kerzenhaltern in Frankfurt am Main Metzlerpark

IMG_3668 Kopie„Stufen zum Licht“ ist der Titel der neuen Kunstwerke (Kerzenhalter) die Harun Kloppe für den Innen- und den Außenaltar der Lichtkirche gestaltete. Sie lehnen sich in der künstlerischen Sprache und durch das Material an die bereits von ihm geschaffenen Kunstwerke „Kreuz“ und „Taufbecken“ an.

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In den Skulpturen vereinen sich jeweils sieben Segmente wie Tortenstücke zu einem geschlossenen Kreis. Stufenförmig bilden sie eine Treppe. Motivisch sind sie verbunden mit Jakobs Traum, wie er in der Bibel erzählt wird (1. Buch Mose Kapitel 28). Darin sieht Jakob die Engel Gottes zwischen Himmel und Erde auf einer Leiter auf- und niedersteigen. Die Stufen der Kerzenhalter stellen wie die Himmelsleiter aus Jakobs Traum die Verbindung zwischen Gott und Welt, Erde und Himmel her. Der Mensch steigt die Stufen hinauf und Gott kommt ihm aus dem Himmel entgegen.
Die Farben der Kerzenhalter erinnern an den Regenbogen, Zeichen Gottes für Frieden und Vertrauen.
Der Künstler Harun Kloppe hat miterlebt, wie die innerdeutsche Grenze überwunden wurde. Für ihn ist es – wie für viele andere Menschen – ein Wunder Gottes, dass dieses historische Ereignis gewaltfrei und friedlich vor sich ging.
Aus Anlass des Bürgerfestes „25 Jahre Deutsche Einheit“ rund um den 3. Oktober 2015 in Frankfurt werden die Kerzenhalter in der LichtKirche der Öffentlichkeit präsentiert.

Jutta Becher, Pfarrerin der LichtKirche

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LichtKirche – Deutscher Lichtdesign Preis 2015

LichtKircheFoto: © Hartmann/ekhn

Die LichtKirche der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist mit dem renommierten „Deutschen Lichtdesign-Preis“ ausgezeichnet worden. Projektleiter Wolfgang Weinrich sieht darin das Konzept bestätigt, mit einem mobilen Gotteshaus auf Menschen zuzugehen. Es ist bereits der dritte Architekturpreis, der an den besonderen Bau geht. Sein nächster Auftritt: das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit vom 2. bis 4. Oktober in Frankfurt.

 

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Kunst im Gespräch 2015 – Abraham und Sally

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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Römer 15, 7

Ich sehe zwei Köpfe. Bergkristall und Wüstenrose. Beide wirken kühl, kantig mit zum Teil scharfen Rändern. Ihre Augen starr nach vorne gerichtet, eine weiche Mimik der Gesichtsfläche ist schwer vorstellbar. In den Augen sind Muster erkennbar, und ich glaube, sie sehen immer nur das, was ihrem inneren Bild entspricht und damit auch das, was sie im Außen sehen wollen und können. Wüstenrose streckt Bergkristall die Zunge raus. Können die miteinander? Werden sie jemals in der Lage sein Worte zu wechseln, die der andere versteht? Körperliche Berührungen scheinen kaum vorstellbar. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit. In ihrem Fundament ist ein orangefarbenes Kreuz eingearbeitet. Durch die mit nur vereinzelten Farbelementen ausgestatteten Acrylglasskulpturen schimmert dieser orangene Ton des Kreuzes bis in die Stirn. Schaut man genau, meint man das Orange aus fast jedem Blickwinkel zu erkennen. Sie sind Angenommene! Von Grund auf! Von Christus! Durch sein Kreuz! Ob die beiden davon wissen? An dem Tage werdet Ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in Euch, schreibt Johannes. Und weiter, in einer anderen Übersetzung ist zu finden: In das, was er selber ist, kommt er, doch obwohl sie er selber sind, begreifen sie`s nicht. Eine indischer Begrüßungsspruch lautet übersetzt: Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir! Jetzt also. Hier kann der Schlüssel liegen. Im anderen erkennen, dass er auch, so wie ich ein Angenommener ist. So verschieden er auch von mir sein mag. So unterschiedlich wie ein Bergkristall und eine Wüstenrose. Und in ihm wohnt Gott. Eben auch in ihm. Auch wenn das Leben ihn scharfkantig gemacht hat, kühl und manchmal auch starr. Auch wenn er mir die Zunge rausstreckt. Dabei kommt mir in den Sinn, dass sich Gotteserfahrung in der Bibel, eben gerade in der Wüste, und auf dem Berg ereignet. Und ich? Ich bin immer die Skulptur, der Mensch gegenüber. Muss mich selber anschauen. So wie ich bin. Auch innen. Und dann kann ich finden. Das Kreuz. Das verwandelte Kreuz. Durchscheinendes Licht. Dann ist das Dunkel vorüber, wie es heißt. Der Andere wird zum Bruder und zur Schwester… Zitat: Persönliche Betrachtungen von W. S. 

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